< Blog Home 21. Juli 2026
Neuer Meilenstein: 1.100 Arten im Naturgarten!
Wir haben einen neuen Meilenstein erreicht!
In unserem Naturgarten in Langenau haben wir bis heute über 1.100 Arten (Flora und Fauna) mit Bild dokumentiert und in hoher Qualität bestimmt.
Wichtiger Hinweis: Der genaue Wert kann etwas schwanken, da ständige Verbesserungen in der Bestimmung zu "neuen" Arten oder zur Einordnung zu bereits erfassten Arten führen können.
Über die Hälfte der Bestimmungen wurde bereits mit Bestimmungen aus der iNaturlist Community ergänzt und hat damit den Status "Forschungsqualität". Unsere Bestimmungen stimmen zu über 99% zu dem Bestimmungen Dritter überein. Nur 0,6% unserer Bestimmungen waren Ausreißer (s.a. Diagramm unten).
Alle Beobachtungen sind in iNaturalist dokumentiert. Den größten Teil der Arten machen Stand heute die Insekten mit 714 Arten aus, gefolgt von den überwiegend heimischen Pflanzen mit 268 Arten und den Spinnentieren mit 47 Arten. Dazu kommen 38 Vogelarten, 12 Schneckenarten und weitere Tiere wie Reptilien, Amphibien und Kleinsäuger.

Bild: Statistik zum Naturgarten Langenau in iNaturalist (Stand 21. Juli 2026)
Methode mit Einschränkungen
Wir haben unser Monitoring nach INSA durchgeführt und ausschließlich mit Bild dokumentierte und gut bestimmbare Arten gezählt. Keschern oder andere Fangmethoden haben wir nicht genutzt. So sind gut sichtbare Insektenarten - wie z.B. die ganzen Blütenbesucher - natürlich überrepräsentiert. Völlig untererfasst sind hingegen weniger gut zu beobachtende Arten, die ...
- vorwiegend nachtaktiv sind, wie z.B. die ganzen Nachfalter
- aufgrund ihrer Größe schwer zu fotografieren sind, z.B. Springschwänze, sehr kleine Zikaden oder Käfer
- in der Bestimmung schwer zu unterscheiden sind, wie z.B. Schlupfwespen, Ameisen oder Heuschrecken
- aufgrund ihrer Lebensweise im Verborgenen schwer beobachtet werden können, z.B. in der Streuschicht der Wiesen oder im Boden lebende Organismen, z.B. Laufkäfer,
Wer sich das Ergebnis im Detail anschauen möchte, der findet nachfolgend den Link auf unser Projekt in iNaturalist:

Kleine und unscheinbare Arten - nicht nur im Monitoring benachteiligt
Kleine Arten, die kaum sichtbar sind, sind nicht nur im Monitoring untererfasst. Selbst im Naturschutz stehen oft hübsche Schmetterlinge und Wildbienen, die leicht beobachtet werden können, im Focus. Weniger gut sichtbare Tiere, wie Zikaden (Bild) und Laufkäfer finden in der breiten Öffentlichkeit hingegen kaum Beachtung. Wir wollen das ändern und auch den Kleinen, Unscheinbaren und Verborgenen Beachtung schenken.







